Eine Geschichte ohne Untertitel

 

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   16.12.16 10:18
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Veränderungen, die erste

So der berüchtigte erste. Gut wird der wohl nie.

Vorallem hab ich schon fast vergessen warum ich das ganze eigentlich mache.

Also probieren wir es einfach mal.

Der Tag hat beschissen angefangen, wie immer viel zu früh. Also übermüdet und unmotiviert zur Arbeit. Am Auto eine Nachricht einer netten Nachbarin die mich daraufhingewiesen hat das mein Auto zu weit auf der Straße steht und ihr Traktor nicht vorbei kommt. Ich sag ihr ja auch nicht das Sie besser eine Tüte über den Kopf ziehen soll weil ich sonst mein Appetit verliere.

Seit längerem brodelt einiges in mir das sich in den letzten Jahren angestaut hat und seit Wochen hab ich das Gefühl in einer Einbahnstraße zu sein und immer wieder gegen die selbe Wand zu fahren. Es muss sich was ändern.

Ich steh im inneren Konflikt Erwartungen erfüllen zu müssen, die ich mir selbst eingeredet habe weil ich wohl die falschen Ansichten übernommen haben, sei es von Eltern oder Gesellschaft.

Familie, Geld verdienen, die eigenen Gefühle unterdrücken, nach den Regeln Spielen. Deutsch sein.

Ich hab mal gehört, dass Kinder erst ihr volles Potential erreichen, wenn die Eltern gestorben sind. Liegt wohl daran, dass man dann endlich seine nutzlose und eingebildete Erwartungshaltung fallen lässt.

Im klaren Kontrast der Drang sich selbst zu verwirklichen, kreativ zu sein.

Mit einem 40 Stunden Bürojob wird das sicher nichts mit der Selbstverwirklichung. Mit 30 Stunden sollten die Chancen besser stehen.

Als ich dann heute rausgefunden habe dass ich in Teilzeit auf 75% gerade mal 100€ weniger verdiene als in Vollzeit, bin ich spontan zu meinem Chef und hab den Wechsel veranlasst.

Ich hatte dieses Ekelhafte Gefühl etwas falsch zu machen. Ich war drauf und dran kalte Füße zu kriegen, aber dieses Gefühl kommt immer dann, wenn man sich Entscheidungen gegenüber sieht die Veränderungen hervorrufen.

Und Verädnerung ist genau das was ich brauche, wenn ich schon nicht das große Geld habe und die eigene Hütte hinstellen kann. Da könnte man wenigstens einmal im Monat komplett neu einrichten und sich austoben.

Aber mehr Zeit für einen selbst ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

7.1.14 21:49


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